Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie mit Procain, einem örtlichen Betäubungsmittel. Sie hat das Ziel, Störfelder im Körper zu beseitigen. Dabei können verschiedene Punkte in einer Sitzung angespritzt werden: so bspw. Triggerpunkte, Nervenaustrittspunkte oder Akupunkturpunkte. Man bezeichnet diese Vorgehensweise auch oft als Quaddel- und Triggerpunktbehandlung. Sie ist eine einfache Form der Neuraltherapie, die oft eine rasche Wirkung zeigt.

Ein Störfeld kann auf dem Boden chronischer Entzündungen, alter Verletzungen, Narben oder von Fremdkörpern entstehen. Es sendet gleichsam dauernd ungezielte Reizimpulse, die sich an jeder Stelle des Körpers manifestieren können (Kopfschmerz, neuralgische Schmerzen, Durchblutungsstörungen u.v.m.) Durch diese Reizquelle wird unsere Regulationskapazität belastet, weil der Organismus ständig zur Gegenregulation gezwungen wird. Störfelder verbrauchen demnach kostbare Energiereserven .

Die Procain-Injektion stabilisiert das Zellmembranpotenzial und schaltet die Quelle der regulationsstörenden Dauerreize ab. Die Durchblutung und vegetative Grundfunktion normalisieren sich.

Eine 2003 im „Cancer Recherche“ veröffentlichte Studie zeigt, dass Procain eine tumorhemmende Wirkung besitzt. Procain hat offensichtlich die Fähigkeit, verloren gegangene genetische Kontrollfunktionen wieder zu restaurieren sowie die Zellteilungsgeschwindigkeit von Tumorzellen zu verlangsamen.

Die vielseitigen und speziellen Effekte der Neuraltherapie konnten in neueren Studien vor allem auf die beiden Procain-Spaltprodukte PABA (para-Aminobenzoesäure) und DEAE (Diethylaminoethylat) zurückgeführt werden.

PABA stoppt durch Hemmung von entzündlichen Stoffen den schädigenden Einfluss auf Mitochondrien und verhindert damit den Zellabbau.

DEAE hat eine stärkende Wirkung auf Psyche und Leistungsfähigkeit und verhindert zudem den Abbau von Kollagenasen und Hyaluronidasen in Haut und Bindegeweben. (Ärztezeitschrift für NHV 47,9;2006)

 

Infusionsneuraltherapie (Procain-Basen-Infusion)

Bei der Procain-Basen-Therapie wird über eine Infusion eine bestimmte Menge des örtliche Betäubungsmittels Procain zusammen mit der Base Natriumhydrogencarbonat in den Blutkreislauf des Patienten gegeben.

Ziel ist es, den Körper und seine Gewebe zu entsäuern, dabei gleichzeitig die Durchblutung zu verbessern und damit eine Gesamtentspannung zu bewirken.

Dies ist die Voraussetzung für Regulation, die so wichtig ist für alle Heilungsvorgänge.

Sie wirkt besonders gut in Kombination mit der WaDiT-Therapie und eignet sich für die Behandlung verschiedener Schmerzzustände, zur Entgiftung (ggf. unter Zusatz von pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln), zur Verbesserung des Allgemeinzustandes und Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration u.v.m.

Dr. med. Marguirita Müller-Richter

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